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Hinweise zum Traugottesdienst | ![]() |
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Der Gottesdienst mit seinem Ablauf und seinen Bestandtteilen wird im Traugespräch durchgesprochen. Hier nur einige allgemeine Hinweise zu folgenden Stichpunkten.
Hinweise herunterladen Der Traugottesdienst gliedert sich in der Regel in vier Teile.
Am Anfang der Einzug mit Begrüßung, Gebet und Lesung, dann die Ansprache, dann die Trauhandlung, dann der Schluß mit Dankgebet, Segen und Entlassung. Die vier Teile werden mit Liedern verbunden, sodass sich etwa folgender Ablauf ergeben könnte: Glocken, Einzug des Brautpaares unter Orgelspiel, liturgische Begrüßung, Gebet, Lied, Ansprache, Lied, Trauhandlung (das Brautpaar steht auf: es werden Verse aus der Bibel verlesen, den Brautleuten werden die Traufragen gestellt, sie geben sich die Ringe -wenn sie dies möchten-, sie knieen zum Segen bzw geben sich zum Segen die Hände, es wird der Segen gesprochen, das Brautpaar setzt sich wieder), Lied, Dankgebet, Vater-Unser, Schlußsegen. Der Ablauf des Gottesdienstes wird mit den zuständigen Pastoren abgesprochen und ist individuell variabel. In unserer Kirchengemeinde ist es üblich, dass kirchliche Trauungen abgekündigt werden, d.h., der Gemeinde mitgeteilt und dass für das Brautpaar im Gottesdienst gebetet wird.
Dies geschieht am Sonntag vor und am Sonntag nach der Trauung. Die Autos parken auf den Parkplätzen am Küsterdamm hinter der Kirche.
Das Brautfahrzeug kann am Osteingang der Kirche bis zum Tor des Kirchhofes fahren. Die Auffahrt wird mit Halteverbotsschildern freigehalten. Der gepflasterte Weg zur Kirche ist ausschließlich für Fußgänger. Das Brautpaar ist in unserer Kirche für den Blumenschmuck auf dem Altar zuständig, da die Geschmäcker recht unterschiedlich sind.
Sie können sich mit anderen Brautpaaren auch verabreden und sich die Kosten für den Blumenschmuck teilen. Die Namen der anderen Brautpaare an Ihrem Trauwochenende erfahren Sie im Kirchenbüro. Aufgrund des Sandsteinbodens in der Kirche bitten wir darum, dass vor oder nach der Trauung in der Kirche keine Blumen gestreut werden.
Draußen ist das dann überhaupt kein Problem. In der Regel dauert ein Traugottesdienst ca. 35-40 Minuten.
Bedenken Sie aber, dass im Anschluss die ein oder andere Überraschung vorbereitet sein kann, Sie noch fotografiert werden etc, sodass sich die von Ihnen eingeplante Zeit verlängert. Zu Beginn des Gottesdienstes zieht das Brautpaar mit dem Pastor in die Kirche ein.
Entweder steht dann die schon versammelte Gemeinde auf oder kommt dem Brautpaar hinterher, wenn es zuvor draußen vor der Kirche sich versammelte, zB ein Spalier bildete. Zuweilen besteht der Wunsch, dass der Brautvater die Braut führt. Es hat sich als passend und gut herausgestellt, dass dies bis zur Kirchentür geschieht. Der Brautvater führt die Braut bis zur Kirche. Das Brautpaar zieht dann gemeinsam ein. Wenn vor, während und nach der Trauung auf Fotos oder auf Filmen festgehalten werden soll, was da geschieht, können wir das verstehen.
Andererseits kann ein häufiges Filmen oder Fotografieren auch sehr störend sein. Daher folgende Bitte: Überlegen Sie doch, ob Sie das Fotografieren oder Filmen nicht einer Person direkt anvertrauen wollen. Die Absprache unsererseits lautet dann so, dass vor und nach der Trauung und während der Trauhandlung soviel gefilmt oder fotografiert werden kann, wie es nötig und wünschenswert ist. In den anderen Zeiten des Gottesdienstes bitten wir allerdings darum, vom Filmen und Fotografieren Abstand zu nehmen. Eine kirchliche Trauung kostet kein Geld. Sie wird über den normalen Haushalt einer Kirchengemeinde finanziert (also über Ihre Kirchensteuer) und ist als eine kirchliche Amtshandlung unentgeldlich.
Unkosten entstehen allein über den Blumenschmuck, gegebenenfalls über zusätzliche musikalische Initiativen und die Kollekte am Ausgang. Viele Brautleute bzw. deren Freunde binden Kränze und möchten diese gerne über dem Eingang aufhängen und/oder um die Brautstühle herumlegen.
Das ist auch überhaupt kein Problem. Allerdings: Die Brautleute sind dafür zuständig, möglichst schon am Tag danach die Kränze wieder abzuholen. Die Bestimmung der Kollekte wird im Traugespräch mit dem zuständigen Pastoren verabredet.
Sie kann sich auf eine kirchliche Initiative außerhalb der Grenzen der Kirchengemeinde ebenso beziehen wie auf einen Bereich der Kirchengemeinde. Die Höhe der Kollekte wird in der Regel am übernächsten Sonntag bekanntgegeben. Kutschen fahren wie die Brautfahrzeuge bis zum Tor des Kirchhofes vor dem Osteingang.
Auf dem Kirchhof ist viel Rasen - wenn Pferde dort zu lange warten müssen, wird der Rasen sehr aufgewühlt - daher bitten wir, dass Pferde höchstens zum Wenden der Kutsche auf den Kirchplatz herauflaufen. Zum Drum und Dran der kirchlichen Trauhandlung werden viele Fragen gestellt: Ringe auf Kissen?, Schleier und Reifrock, Braut rechts oder links, Küssen nach der Trauung?
Für all diese Fragen gibt es keine Vorschriften. Küssen Sie, sitzen Sie links oder rechts usw. Aber: Seien Sie mit dem Herzen bei der Sache, beten Sie mit, wenn es um Gottes Segen geht. Auf deutsch: Lassen Sie sich nicht von dem ganzen Drumherum verführen, den eigentlichen Sinn und Zweck dieses Tages zu vergessen. Ebenfalls bitten wir darum, dass die Brautleute auf den Bekannten- und Freundeskreis hinwirken, im Anschluss an die Trauung keinen Reis zu werfen.
Reis ist ein Grundnahrungsmittel in Asien, Afrika und weiten Teilen der Welt. Wir bitten um Verständnis, dass wir dies als nicht passend ansehen. Die klassische Trauformel lautet:
(an den Bräutigam gerichtet:) N.N. willst du diese N.N., geb. N., die Gott dir anvertraut, als deine Ehefrau lieben und ehren und die Ehe mit ihr nach Gottes Gebot und Verheißung führen, in guten wie in bösen Tagen, bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe. (an die Braut gerichtet:) N.N., geb. N., willst du diesen N.N., den Gott dir anvertraut, als deinen Ehemann lieben und ehren und die Ehe mit ihm nach Gottes Gebot und Verheißung führen, in guten wie in bösen Tagen, bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe. Daneben haben sich eine Reihe weiterer Trauformeln entwickelt, die je nach Wunsch und Interessenlage mit den zuständigen Pastoren angesprochen werden können. Die Brautleute können sich auch gegenseitig ein sogenanntes Trauversprechen abgeben. Grundsätzlich werden vor dem Altar zwei Stühle für die Brautleute aufgestellt.
Je nach Wunsch oder Interessenlage können weitere Stühle im Altarraum aufgestellt werden, wenn Sie zB Freundschaften besonders betonen möchten. Trauzeugen, die dann neben Ihnen sitzen sollten, gibt es allerdings in einer evangelischen Trauung nicht. Es kommt häufiger vor, dass (von Brautpaaren gewünscht oder den Brauteltern als Überraschung geplant) Sänger oder Sängerinnen für musikalische Teile im Gottesdienst angesprochen werden.
In der Regel ist damit ein Entgeld verbunden. Wir gehen davon aus, dass unsere Organisten, sofern sie zu extra Übungsstunden in die Kirche kommen, auch in die finanzielle Regelung einbezogen werden. Außerdem bitten wir darum, dass Sänger oder Sängerinnen mit den Organisten als zuständigen Kirchenmusikern absprechen, welche musikalischen Stücke jeweils zu Gehör gebracht werden. Es versteht sich von selbst, dass auch die Pastoren benachrichtigt werden, wenn andere musikalische Teile gewünscht und vorgesehen sind. Das Stammbuch wird Ihnen bei der standesamtlichen Eheschließung ausgehändigt.
Da die standesamtliche Eheschließung formale Voraussetzung für eine kirchliche Hochzeit ist, werden Sie gebeten, Ihr Stammbuch vor der kirchlichen Trauung im Kirchenbüro abzugeben oder es dem zuständigen Pastoren auszuhändigen. |