nebenan

Café - Ausstellungen - Musik - Treffpunkt



Ute Seifert
von Ute Seifert

Iris Albrecht
von Iris Albrecht
Gruppenausstellung informeller und abstrakter KünstlerInnen
18. März bis 27. April 2005



Ausstellungseröffnung der Arbeiten von
Ulrich Barth, Fanni Masso, Iris Albrecht und Ute Seifert
im Rahmen der Einweihung vom "nebenan" am Freitag, 18.3.05 in Winsen (Aller)



Matthias Riemann: Eine wichtige Säule innerhalb des Gesamtkonzeptes nimmt der Bereich Kunst und Kultur ein. Ich bin sehr froh, dass es jetzt eine Möglichkeit gibt, den Aspekt Kunst und Kultur in der Kirche verstärkt aufzugreifen und hoffe, dass es gelingen wird, Kirche und nebenan in ein spannungsreiches Miteinander zu bringen.

Die Arbeiten der vier abstrakten und informellen Künstler und Künstlerinnen setzen im "nebenan" ein starkes Ausrufezeichen. Der Grundcharakter dieser Ausstellung ist - da es die erste Ausstellung im "nebenan" ist -, dass die Arbeiten auf Kunst im "nebenan" vor allem neugierig machen sollen - mit allen vieren ist verabredet, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt mit einer größeren Ausstellung vertreten sein werden. So sind Arbeiten ausgesucht, die einen typischen Einblick in das Werk jeder der vier bildenden Künstler werfen.


Ulrich Barth, 1956 in Hannover geboren, ist mit zwei größeren Arbeiten vertreten aus dem letzten Jahr (2004)- : Gelb durchstreift und Blau umschweift- darauf laufen sie im Haus direkt zu. Der andere Titel "Blau spielt verrückt und Orange ist durchgeknallt". Dazu vier kleine Zeichnungen.

weiteres zu Ulrich Barth


Iris Albrecht aus Hamburg hat drei blaue Aquarellbilder auf Papier beigetragen, betitelt innerhalb der Reihe von Monatsbildern: Februar, März und Mai 2003 - erstaunlich, wie sich die drei Arbeiten gegen das große Rot von Ute Seifert behaupten können.

weiteres zu Iris Albrecht


Zu den Arbeiten von Ute Seifert,geboren 1956 in Lauf/Pegnitz, schreibt Prof.Dr.Martin Deppner: "Die Farbklänge, die uns in Form eintretender, Präsenz erzeugender Rot-töne entgegenkommen, hüllen uns ebenso ein wie sie es verstehen, energetische Impulse auf uns auszuströmen und die festgehaltene Zeit betonen. Sie signalisieren einen Augenblick der unterbrochenen Monochromie. Darüber hinaus betonen sie einen Augenblick der Existenz." Neben dieser großen, monochromen Arbeit von Ute Seifert sind zwei kleinere Objekte vertreten: "Wenn Wasser wäre..." so der Titel, zwei Arbeiten, die sich mit der Erinnerung, der Heilung, dem Licht und dem Wasser auseinandersetzen.


weiteres zu Ute Seifert


Das Künstlerquartett wird komplettiert von Fani Masso, die mit einem viertel Fuß noch in Winsen wohnt, aber gerade nach Italien umzieht. Fani Masso wurde 1966 in Bückeburg geboren und studierte Freie Kunst an der Fachhochschule Hannover. Ihre quadratischen Ölbilder experimentieren mit Farbe und Schrift, sie setzen Zeichen ein, ohne dass sie bestimmte Inhalte benennen würden.


weiteres zu Fani Masso


Allen vieren ist das Interesse an Farben und Formensprache gemeinsam. Sie experimentieren mit Energie und Leichtigkeit, mit Ausdruck und Selbstbewußtsein.

Am 27. März 2005 (Ostern) fand in der Kirche ein Gottesdienst unter Aufnahme des Bildes "Rot" von Ute Seifert statt.
zur Predigt
Fani Masso
von Fani Masso


Ulrich Barth
von Ulrich Barth