Die Taufe
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Aus dem späten 13. Jahrhundert stammt die von drei Standfiguren getragene 69 cm hophe bronzene Taufe in Kesselform mit figürlichen Darstellungen in starkem Relief. Die gotischen Spitzbogenfenster mit den Kreuzkrabben bilden den rahmen für die vier Evangelistensymbole, die drei Könige aus dem Morgenland und für Maria mit dem Christuskind.
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Dass Jesus schon als Kind mit langem Mantel, stehend, in der Hand die Weltkugel, als Herrscher der Welt abgebildet ist, ist auf die Datierung ebenso ein Hinweis wie die feinen Faltwürfe der Gewänder, die auf die verwendeten Handwerkszeuge schließen lassen.
Das Taufbecken wurde in der sog. verlorenen Form hergestellt. Ein Positiv wurde dabei in Wachs geformt, gegen das innen und außen eine Lehm-Stroh-Ton-Mischung gearbeitet wurde. Die Ummantelung wurde erhitzt, so daß die Wachsform verlorenging. Der Hohlraum wurde dann mit einer Bronze-Zinn-Legierung ausgegossen.
Detail-Ansicht des Taufbeckens in Großformat
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