Sie befinden sich hier

Inhalt

Die Thomasmesse

Die Thomasmesse ist ein evangelischer Gottesdienst mit Betonung auf Fühlen, selber machen, Zeit zum Schauen in der Kirche und zum Herumgehen und Klönen.

Die Musik ist modern, gemischt mit älteren Elementen. Die Besucher entscheiden, was sie in der 30 minütigen Zwischenphase machen wollen. Sie können Bilder anschauen, etwas lesen, einfach dasitzen und die Atmosphäre des Kirchenraumes auf sich wirken lassen. Oder sie können aufstehen und Leute treffen oder an sich vorüber gehen lassen. Manchmal kann man etwas riechen, essen oder trinken - je nach dem Thema der Thomasmsesse.

Der Name Thomas steht für den Thomas aus der Begegnung mit dem auferstandenenen Christus, der etwas zum Anfassen haben wollte. Glauben konnte er, als er Jesu Wundmale gefühlt hatte. Man nannte ihn lange und zu Unrecht den ungläubigen Thomas. Denn Glaube soll nicht im Widerspruch zum Denken oder zur Skepsis stehen. Und Skeptiker sind gerade in diesem Gottesdienst willkommen.

Diese Gottesdienst-Form kommt aus Helsinki und wurde von den dortigen hochkirchlich orientierten lutherischen Christen zur Auflockerung ihrer bis dahin sehr strengen Gottesdienst-Abläufe entwickelt. In Norddeutschland ist es nicht ganz so streng wie in Finnland. Aber Auflockerung können unsere Gottesdienste gut vertragen, und so bietet unsere Kirchengemeinde neben den klassischen Formen, neben vielerlei anderen Gottesdiensten auch die Thomasmesse an.

In Winsen gibt es einen Initiativkreis, der den Gottesdienst vorbereitet. Der Pastor hat hier ausschließend beratende Funktion wie alle anderen Mitglieder auch. Wortbeiträge kommen von verschiedenen Mitwirkenden. Auch in der Kirche werden Raum und Ablauf gemeinsam gestaltet und präsentiert.

Kontextspalte

Thomasmesse Logo
So., 13. November 2016 18:00 Uhr
Thomasmesse
mit:Vorbereitungsteam