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Die Glocken unserer Kirche - Läuteordnung

Glocke im Turm

Glocken gelten als die verbreitetsten und größten Musikinstrumente überhaupt. Jede Glocke für sich hat ihren eigenen Klang und im Zusammenwirken der verschiedenen Glocken entstehen in jedem Kirchenturm ganz individuelle Klangwelten.

Was ist das Besondere am Klang unserer Glocken? Drei Stahlglocken, gestimmt in den Tönen h, d und f beschallen Winsen (Aller) seit ihrer Weihe am 4. Dezember 1921.  Die Vorgängerin, eine Bronzeglocke aus dem Jahre 1513, war im Zuge des 1. Weltkrieges von der Rüstungsindustrie eingezogen worden. Nach einigen klanglosen Jahren muss es eine große Feier gewesen sein, als dann in dem Gottesdienst am 2. Advent 1921 wieder das volle Geläut zu hören war. Seitdem laden die Glocken ein, Freud und Leid der Gemeinde zu teilen und zum Lobe Gottes mit einzustimmen. Hilfreich dabei ist sich vorzustellen, welche Inschrift die einzelnen Glocken tragen:

Die Inschrift der großen Glocke lautet: „Aus tiefer Not schrei ich zu Dir“. Die mittlere Glocke verkündet „Allein zu dir Herr Jesu Christ, mein Hoffnung steht auf Erden“ und die kleine Glocke singt „Allein Gott in der Höh' sei Ehr“.

Wie nun aber konkret die drei Kirchenglocken zu den einzelnen Anlässen läuten, legt die Läuteordnung fest, die die Kirchengemeinde durch Beschluss des Kirchenvorstandes folgendermaßen definiert hat:

1.)  Zu den Gottesdiensten wird fünf Minuten vor Beginn durch Geläut eingeladen.
2.)  Das Läuten des sonntäglichen Hauptgottesdienstes ist um 8.00 Uhr.
3.)  Das Einläuten des Sonntags (und der Feiertage mit Gottesdienst): 18.00 Uhr
4.)  Das Einläuten des Neuen Jahres: Am Neujahrstag um 0.00 Uhr.
5.)  Schauerläuten: 3x3 Minuten mit Pausen von einer Minute:

  •  am 24.12. vor der ersten Christvesper
  •  am Gründonnerstag um 18.00 Uhr
  •  am Karsamstag um 18.00 Uhr
  •  am Samstag vor Pfingsten um 18.00 Uhr.

6.)  Zum Vaterunser im Hauptgottesdienst wird die kleine Glocke angeschlagen

Angeschlagen wird das komplette Geläut beim Haupt-, Tauf,- und Abendmahlsgottesdienst, sowie beim Sonntagseinläuten um 18.00 Uhr und beim Einläuten Sonntags um 08.00 Uhr sowie beim Schauerläuten.

Die große und die kleine Glocke werden für Neben-, Wochen- und Kindergottesdienste sowie zu Konzerten in der Kirche geläutet.

Bei Trauungen und bei Traugedächtnisgottesdiensten werden die mittlere und die kleine Glocke angeschlagen.

Die große Glocke wird allein angeschlagen beim Totengeläut am Sterbetag sowie bei Beerdigungen bzw. Trauerfeiern.

Darüber hinaus wird über die zwei zusätzlichen kleinen Tageszeitenglocken die Uhrzeit geläutet – die kleinere Glocke außen am Turm schlägt jede Viertelstunde, die größere außen am Turm die Anzahl der vollen Stunden.

Dreimal am Tag, morgens um 07.00 Uhr, mittags um 12.00 Uhr und abends um 17.00 Uhr wird mit je neun Schlägen der „Vater Unser Glocke“ zum Tagesgebet gerufen. Die Anzahl dieser Glockenschläge verdankt sich der Überschrift und der Schlusszeile des Vater Unsers und den sieben darin enthaltenen Bitten.

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Kirchenbüro:
Mo, Di, Do, Fr
9:30 - 11:00 Uhr (Frau Sandra Koch)

Donnerstags
17:30 - 18:30 Uhr (Pastor Kühne)

In den niedersächsischen Ferien entfallen die Abendbürostunden.