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Inhalt

Idee und Motiv

Die Idee:

Aus dieser Aufgabenstellung wurde in einem Ausschuss des Kirchenvorstandes die Idee entwickelt, aus der alten Sozial- und Diakoniestation einen Treffpunkt zu machen, mit dem sich die Kirchengemeinde auf eine neue, zeitgemäßere Art und Weise in der Öffentlichkeit präsentiert, den Wunsch nach gemütlicheren Formen des Treffens umsetzt und in diesen Treffpunkt diakonische Beratungsangebote integriert.

Wichtige Säulen dieses Treffpunktes sollten in der Folge ein Cafébetrieb, dezentrale Beratungsangebote, regelmäßige Kunstausstellungen, monatliche Kleinkunst- und Musikveranstaltungen, sowie gemeindeinterne Veranstaltungen sein.

Das Haus kann überdies für private Feiern etc. gemietet werden und steht für Eigeninitiativen von Gemeindemitgliedern zur Verfügung. So haben sich beispielsweise schon Initiativen für ein Frauenfrühstück und für ein literarisches Café gefunden.

Weitere Ideen, wie die Realisierung eines Mittagstisches für Grundschüler, die Einichtung eines Konfirmandentreffpunktes oder ein regelmäßiger Seniorentreff werden weiter verfolgt.

Gewinnabsichten werden dabei insgesamt nicht verfolgt - allein ist die Kirchengemeinde bestrebt, die laufenden Unterhaltungskosten zu refinanzieren. In erster Linie dienen dazu der Cafébetrieb, die Vermietungen und die Abendveranstaltungen.

Das Motiv:

Die Hauptmotive dieser Idee sind (in der Reihenfolge ohne Wertung) stichpunktartig:

  • Erhalt eines historischen Gebäudes
  • Neue Wege in der Kirche beschreiten (in der modernen Gesellschaft ist es wichtig, kenntlich zu bleiben für das, wofür man steht - bei gleichzeitiger, zeitgenössischer Formensprache)
  • Ehrenamtliche beteiligen sich neu - ihnen wird zugetraut, sich mit eigenen Ideen einzubringen
  • Neben das bisherige Gemeindehaus, das zunehmend den Charakter eines Vereinshauses besitzt, wird eine andere, niedrigschwelligere und gemütlichere Form kirchlicher Kommunikation gesetzt.
  • Initiative vor Ort (man wartet nicht immer nur ab, was "die da oben" erlauben)
  • Nachteile einer Landgemeinde werden über dezentrale Angebote wenigstens etwas ausgeglichen
  • Beitrag der Kirchengemeinde zur Belebung und Verheimatung des Ortes insgesamt
  • Beitrag der Kirchengemeinde zur Verbeserung touristischer Angebote
  • Initiative gegen eine grassierende Resignation (überall Sparzwang, überall Klage über Rückzug, überall Mangel an Entscheidung und Initiative - "lohnt sich ja doch nicht", "kommt ja doch keiner")
  • Versuch der Kirchengemeinde, milieuübergreifende Angebote zu machen
  • Versuch der Kirchengemeinde, auch fernstehende und distanzierte Gemeindemitglieder anzusprechen
  • Versuch der Kirchengemeinde, in der Begegnung mit zeitgenössischen Künsten sich selbst herausfordern zu lassen und an der eigenen zeitgenössischen Sprache zu arbeiten
  • Versuch der Kirchengemeinde, neben der Celler Tafel einen noch größeren Schwerpunkt auf diakonische Arbeit zu legen

Kontextspalte

Öffnungszeiten

Das Café ist
Sonntag bis Freitag
von 15 - 18 Uhr geöffnet.
An Feiertagen und an Samstagen ist das Café geschlossen.

Kontakt

Kartenvorverkauf

in Winsen (Aller):
Kulturcafé nebenan, Rumpelstilzchen, Pusteblume, Keramik Studio Köhler
in Celle:
Töpferei Dannhus