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Süderweiterung 1822

1820 beantragten die beiden Winser Kirchenkommissarien Amtsvogt von Claussenheim und Superintendent Scheffsky
- die am Küsterdamm gelegene Pfarre war von 1810 bis 1874 Superintendentur - die Genehmigung zum Kirchenausbau.

Er muss dringend notwendig gewesen sein, da "n Folge des fortschreitenden Verfalls die Zuhörer einem unerträglich erscheinenden Zugwinde ausgesetzt sind".

Auch Feuchtigkeit durch eindringendes Regenwasser belastete das innere Mauerwerk und Gestühl.  "Bei der jetzigen Beschaffenheit dieses Bauwerkes liegt der Fußboden im selbigen 1 Fuß tiefer wie das äußere Terrain an der Nordseite, und 2 Fuß tiefer wie dasjenige an der Südseite; deswegen fließt bei Regengüssen das Wasser in selbiges hinein..."

Sandsteintafel über dem Haupteingang

Die Enge ist bei den Gottesdiensten unerträglich geworden, da sich die Gemeinde beträchtlich vermehrt hat....Die Seelenzahl derselben beträgt jetzt, und zwar der über vierzehn Jahren 1966, und der unter vierzehn Jahren 889, mithin überhaupt 2855 Seelen. Für selbige sind mindestens 1238 Plätze erforderlich und kaum sind 900 vorhanden, die noch dazu sehr beengt sind, dass Menschen gleichsam zusammengepresst werden.

1822 wird mit dem Erweiterungsbau begonnen, wie die über dem Südeingang angebrachte Tafel bezeugt. Auf Grund der Gutachten und Vorschläge von Landbaumeister Fr. Wilh. Mithoff kommt es zu einem Umbau, der einem Neubau gleicht.

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