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Die Norderweiterung 1597

Nach der Reformation, die Herzog Ernst der Bekenner um 1530 im Celler Land einführte, wurde die Kirche zu klein.

1597 kam es zur Erweiterung durch einen Anbau im Bereich der beiden mittleren Fensterachsen mit Eckstrebepfeilern im Norden.

Daran erinnert die stark verwitterte Inschrift einer Sandsteinplatte über der nördlichen Eingangstür.

Sandsteinplatte mit Schrift über der nördlichen Eingangstür

Die Übersetzung des lateinischen Textes lautet:

Durch Gottes gnädiges Walten, unter gütiger Förderung des erlauchtesten Fürsten und Herrn Ernst, Herzog von Braunschweig und Lüneburg, wurde, als Andreas Conradi Pastor, Georg Ziegenmaier Amtsvogt, Bernhardt Matthias Diakonus, Joh. Strunck Küster, Christoph Wilhelm, Werner Horn, Peter Gralher, Hinrich Gerdes und Christioph Thies Juraten waren, dieser Erweiterungsbau der hlg. Kirche von unserem Baumeister Jakob Reis ausgeführt im Jahres des Heils 1597.

Vorerst verschont geblieben, wurde die Kirche im späteren Verlauf des 30-jährigen Krieges stark zerstört und ruiniert. Die Kirche wurde als Proviantdepot benutzt. Die Orgelpfeifen wurden abgenommen und eingeschmolzen. Alle Kirchenarchivalien gingen verloren.

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