Berichte aus der Gemeinde



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19. Dezember 2004
Advent auf der Baustelle

Am 4. Advent lud die Kirchengemeinde in die neuen Räume der Alten Diakoniestation ein.
"Advent auf der Baustelle" war dieser Nachmittag betitelt - und in der Tat: An der Decke waren die Rigipsplatten zu sehen, in der Küche fehlten noch die Bodenfliesen, im Sanitärbereich wurde noch nicht gefugt und überhaupt fehlte der Fußbodenbelag wie die gesamte Möblierung.
Auf der anderen Seite konnte schon geheizt werden und die selbst zusammengestellten Mosaikfliesen im Sanitärbereich konnten auch schon angesehen werden - die Fortschritte waren sichtbar.

Im Vordergrund stand zudem Adventliches. Der Kinderchor sang, der Flötenkreis spielte. Es gab Kaffee und Kuchen, für die Kinder wurden Geschichten vorgelesen. In einem Raum konnten Kinder zum Advent basteln.
Friederike Schiedung und Renate Wolf stellten Landschaftsbilder und Aquarelle aus, Glühwein und Punsch wurden ausgeschenkt und um 17.00 Uhr eine Feuerzangenbowle angeboten.
Selbsthergestellte Marmelade, Plätzchen, Weihnachtskarten und Weihnachtslichter konnten kurz vor Weihnachten noch "ergattert" werden.
Eine Adventstombola mit vielen Preisen wurde aus Spenden Winser Geschäftsleute zusammengestellt - ganz zum Schluss wurde eine Pfefferkuchenhäuschen versteigert. Insgesamt kamen knapp 1000.- Euro für den Umbau des Hauses zusammen.

Allen Spendern, Gebern und Mitwirkenden auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön - für Pfarramt und Kirchenvorstand: Matthias Riemann

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8. Juli bis 15. Juli 2004
Rückblick auf die Kanufreizeit

Bedenklich viel regnete es, als wir auf der Autobahn zum Spreewald fuhren. Nachdem die Zelte aufgestellt waren, inzwischen war es trocken geworden, erreichte uns eine Sturmwarnung. Der Regen kam auch bald.
Aus gruppendynamischer Sicht ist solch ein Schauer super. "Ist das Wasser bei euch im Zelt auch so nass?" war plötzlich die allgemeine Frage. Nach ein bischen Umquartieren in das große Küchenzelt und in den Bully war das Gröbste am anderen Morgen überstanden. Die weiteren Tage zeigten sich freundlicher. Nur die notwendigen Temperaturen für eine ordentliche Wasserschlacht wollten sich nicht einstellen.
Am letzten Tag gab es eine Rally mit stummer Karte. Die Jugendlichen erledigten die gestellten Fragen und Aufgaben mühelos. Die Siegerehrung am Abend hatte dann überraschende Preise.... Wieder herausragend war die Nachtfahrt durch zum Teil völlige Finsternis. Die Küche war wieder sehr gut.
Ein herzliches Dankeschön an Uwe Meyer Kanatours, dessen Bootsanhänger unserer Boote transportierte.

Bericht von Pastor Harms

zur Diashow von der Kanufreizeit 2004

Was nicht passt, wird passend gemacht!
Trotz widriger Witterungsumstände begaben sich 12 hochmotivierte Freizeitteilnehmer, 5 enthusiastische Betreuer und ein stets den Überblick behaltender Pastor Harms, auf den Weg zur jährlichen Kanufreizeit der Kirchengemeinde Winsen in den Spreewald.

Vom 8. Juli bis 15. Juli 2004 war der Campingplatz Lübbenau Anlauf- und Ausgangspunkt zahlreicher, mehr oder weniger feuchter Exkursionen in die wunderschöne Wasserwelt des Spreewaldes.> Organisationstalent Harms meisterte in gewohnter Manier alle Widrigkeiten dieser Reise, denn neben Wasserschlachten, die aus auszufechten und Rallys, die es zu gewinnen galt, mussten auch folgende Problemchen aus dem Weg geräumt werden:

  1. Abreisetag: Wie bekomme ich die Ausrüstung, für deren Transport normalerweise ein Sattelschlepper nötig gewesen wäre, auf die Ladefläche eines Mittelklassekombis?
  2. Wie bringe ich 20 Jugendliche nach teils heftigen Regengüssen, ohne trockene Zelte, einigermaßen angenehm durch die Nacht?
  3. Wie finde ich beim Nachtpaddeln Teilnehmer, die - aus welchen Gründen auch immer - den vorgesehenen Weg verlassen haben, wieder?
Die Antwort: "Das passt, das hat schon immer gepasst, und das wird auch jetzt noch passen!"
(Für alle, die nicht dabei sein konnten: Motto unserer gesamten Kanufreizeit und Antwort auf alle Fragen!)

Zum Schluss möchten wir uns bei allen Teilnehmern für ein gutes Miteinander und insbesondere bei Pastor Harms für die Zeit und Kraft, die er in dieses Projekt investiert hat, bedanken.

Mit großer Vorfreude auf die Kanufreizeit 2005
Die Teamer (Bericht von Lea)

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Samstag, 27. Juni 2004
Gemeindefest

Das diesjährige Gemeindefest stand unter dem Motto: Am Ball sein!
Am 27.Juni war es soweit: drei Tage nach dem Johannestag, an dem wieder ein Konzert in der Kirche stattfand, trafen sich Gemeindemitglieder, jung und alt, am Haus der Kirche.
Konfirmanden hatten eine Saftbar vorbereitet, einen Vertrauensparcour gestaltet, Tische, Bänke und einen großen Riesen-kicker aufgebaut sowie eine Ausstellung zum Glaubensbekenntnis zusammengetragen. Eltern halfen beim Grillen und Kirchenvorsteherinnen beim Bierausschank. Die Jazz-connection vom KAV machte Musik; Posaunen, Trompeter und Schlagzeuger aus Winsen auch. Für viele ein großer Spaß war sicherlich das Spiel am und im Kicker, bei dem die einzelnen Personen sich an den Stangen festhielten und so selber zu Kickerfiguren wurden. Mit diesem Sonntag klang die Visitation der Kirchengemeinde aus - ein schöner und fröhlicher Abschluss.

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1. bis 9. Juni 2004
Gemeinde- und Seniorenfahrt

Vom 1. bis 9. Juni fand in diesem Jahr wieder eine Gemeinde- und Seniorenfahrt statt. Ziel war Heppenheim an der hessischen Bergstrasse. 40 Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten sich zu dieser Fahrt zusammengefunden.

Sie erkundeten umliegende Städte, machten Spaziergänge und konnten das Angebot gemeinschaftlichen Erlebens wahrnehmen. So standen Worms (jüdische Gemeinde, Dom) und Speyer (Kaiserdom), Lorsch (weltberühmte Klosteranlage) und Heidelberg (Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche) ebenso auf dem Programm wie Weinproben (Weingut Mohr in Bensheim) und Kulinarisches, Stadt- und Flughafenführungen und landschaftliche Eindrücke im Odenwald und am Neckar.

Ein vormittägliches Orgelkonzert in Amorbach rundete das Programm genauso ab wie die Einspielung von Originalreden von Martin Buber, der 22 Jahre in Heppenheim gelebt hat und 1953 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels verliehen bekam.

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Samstag, 24. April 2004
Träumen unterm Apfelbaum

Nach dem Aufwachen erst einmal vorsichtig einen Blick aus dem Fenster wagen. Na prima: Das Wetter verspricht gut zu werden. Das können wir auch gebrauchen, denn heute wollen wir mit vereinten Kräften zwei neue Schaukelgestelle auf dem Spielplatz des Johannes-Kindergarten aufbauen. Eines für eine tolle neue Nestschaukel und das andere als Ersatz für eine allzu betagte Schaukel.

Um 10.00 Uhr hatte sich schon ein ganzer Haufen Arbeitswütiger am Haus der Kirche eingefunden: Mütter, Väter, Opas und natürlich die Kinder. Mit dem ersten Kaffee in der Hand diskutierten die Männer erst einmal die Bauanleitung, während die Frauen schon fleißig am „Auskoffern" waren und eine kleine Ameisenstraße mit Schubkarren bildeten. Da war man froh, dass die schwere Erde endlich auf dem Haufen lag, schwups - saß auf dem Rückweg schon ein Kind in der Karre. Bis zum Mittag war dann das erste der beiden Gestelle aufgebaut.

Zeit für eine Stärkung: bei Fleisch, Würstchen und Salat ließen es sich alle schmecken und es konnte in die zweite Runde gehen. Kleine Zwischenbilanz: zwei platte Reifen an den Schubkarren und ein Betonmischer, der keine Lust mehr hatte. Aber wen hält so etwas schon ab? Familie Schlingmann hatte noch einen Mischer in petto und so konnte es weiter gehen. Nach Kaffee und Kuchen sah es schon gut aus: Unter dem alten knorrigen Apfelbaum mit den rosa Blüten stand das Gestell für die neue Nestschaukel. Nun hieß es, das riesige Gebirge an Rindenmulch zu verteilen, das am Morgen angeliefert worden war. Wieder Ameisenstraße und Karre für Karre wurde der Berg kleiner und der Platz um die Schaukeln weicher. So langsam ging allen etwas die Puste aus. Was lag da näher, als noch einmal den Grill anzuschmeißen und die Reste vom Mittagessen zu vernichten.

In einer geschützten Ecke saßen wir dann noch bis 21.00 Uhr in der Abendsonne zusammen. Alle k.o., aber es hat auch Spaß gemacht, zusammen diese Aufgabe zu bewältigen. Ist der Beton erst einmal trocken, können die Kinder des Johannes-Kindergarten und der Krabbelgruppen nun unterm Apfelbaum im blauen Nest träumen und schaukeln. Vielen Dank allen fleißigen Händen, den Kindern, die den ganzen Tag begeistert gespielt und mit geholfen haben und den edlen Spendern (ein kühles Blondes wirkt manchmal enorm motivierend). Es war ein toller Tag.
(ein Bericht von Cordula Klein)

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