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27.November 2002
Adventskalender im Netz: "Advent ist im Dezember"

– gerade hat es die Bischöfin in ihrem Bischöfinbericht noch einmal betont. Auch bei uns in Winsen geht’s im Dezember mit dem Advent los – mit einem Adventskalender im Internet.
Es ist das bisher größte Internetprojekt unserer Kirchengemeinde. Konfirmanden haben ihre Eltern und Großeltern nach alten Backrezepten gefragt, im Seniorenkreis diskutierten wir mehrfach über frühere Formen, Advent zu feiern, Kinder vom Kindergarten haben Engel und Tannenbaum, Nikolaus und Geschenke gemalt.

Frau Koch und Pastor Riemann stöberten in alten Ausgaben des Heimatboten zwischen 1903 und 1968. So kamen Texte aus vergangenen Zeiten zum Vorschein, u.a. von Pastoren der Kirchengemeinde Winsen (aber nicht nur), deren Wirkungszeitraum wir bei dieser Gelegenheit einmal mit angegeben haben. In den Adventskalender aufgenommen wurden u.a. Texte von Pastor Kandelhardt, Pastor Bohne, Pastor Bauer, Pastor Mangels, Pastor Bensch, Pastor Halberstadt, Diakon Quaß, Pastorin Hermes, Pastor Stadie – die letzten drei mit neueren Texten aus dem Einblick. Für den Adventskalender hat Heinrich Mangels die Texte gelesen (aufgrund der Datenmenge werden aber nicht an allen Tagen Texte vorgelesen). Musikalisch wird der Adventskalender vom Posaunenchor, dem Floetenkreis, dem Chor und Kinderchor der Kantorei, sowie von Herrn Kukureit an der Orgel eingerahmt. Der Adventskalender wurde von Ute Burghardi und Sabine Laukart entworfen und gestaltet.

Auf vielfältigen Wunsch – da viele Gemeindemitglieder ueber keinen Internetanschluss verfügen – hat die Kirchengemeinde unter gestalterischer Federführung von Pastor Riemann eine gedruckte Version des Adventskalenders realisieren können. Er ist u.a. auf dem Kunsthandwerkermarkt am 1. Adventswochenende und im Kirchenbuero für 6 Euro zu erwerben.

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08. Oktober 2002
JONA UND DIE SCHÖNE STADT NINIVE

Was macht ein Jugendchor, wenn er im goldenen Oktober in der Ostseestadt Wismar Quartier bezieht? Klar: er singt! Die Jona-Geschichte stand auf dem Programm. In zwei kleinen Gruppen haben wir die Kapitel zuerst gelesen und anschließend die entsprechenden Chorsätze aus der Kantate von Detlef Schoener einstudiert. Zusammen mit dem Orchester wollen wir es Anfang des nächsten Jahres dann in der Gemeinde präsentieren.

Erdkunde-Kenntnisse auffrischen per Bahnfahrt: Wo liegen Uelzen, Lüneburg, Lübeck und Bad Kleinen? Vier Mal sind wir am 8. Oktober umgestiegen, ehe der Fußmarsch vom Wismarer Bahnhof zur Jugendherberge begann. Glücklicherweise ist Elfi uns mit dem Auto entgegengekommen, um die Koffer einzuladen.

Bei der Rallye am Mittwoch waren einige knifflige Fragen zur Stadt zu beantworten. So haben wir zum Beispiel erfahren, dass Wismar zu den Gründerstädten der Hanse gehört. Der Stolz der Kaufmannszeit drückt sich auch in den imposanten Kirchenbauten aus. Am Turm der 1960 gesprengten Marienkirche wird die Arbeit auf einer mittelalterlichen Kirchenbaustelle gezeigt. Ein 3D-Trickfilm beschriebt die Arbeitsschritte vom Abstecken des Grundrisses bis zum Einziehen der Gewölbe. Mit Hilfe dieses großen 'Hamsterrades' und einer daran befestigten Seilwinde wurden früher übrigens die Ziegelsteine in die Höhe gebracht.

Wer an die Ostsee fährt, muß sich wenigstens einmal die Wellen um die Füße schwappen lassen. Mit Fahrrädern der Jugendherberge ausgerüstet haben wir uns auf den Weg aus der Stadt gemacht. Daß es so nah am Meer so hügelig sein kann…! Aber der Ausblick von der Seebrücke bei strahlendem Wetter, die Bekanntschaft mit einem gefräßigen Pferd und die Fundstücke am Strand haben die Mühe allemal wettgemacht.

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01. September 2002
Superintendent Hölterhoff hat am 01. September Pastor Friedhelm Harms in sein neues Amt als Pastor der Pfarrstelle I in Winsen (Aller) eingeführt.
Gemeindemitglieder aus Wettbergen reisten ebenso an wie Familienangehörige aus Boitzen bei Heeslingen.
Auf dem anschließenden Empfang wurden herzliche Worte der Begrüßung und guten Wünsche gefunden,
u.a. von Herrn Fricke vom Kirchenvorstand, Herrn Hemme als Bürgermeister, Pater Andreas Tenerowicz von der katholischen Kirche, Frau Bürstenbinder von der Vikariatsgemeinde von Herrn Harms, Hannover-Linden, von Bert Schwarz aus Wettbergen, von Herrn Dünsing von der Gemeinde Gottes, Pastor Bock aus Wietze, einem Mitglied des hiesigen Chores und anderen, die Herrn Harms persönlich willkommen hießen.

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04. August 2002
Am Sonntag, 4.8.02 begann um 10.00 Uhr der Motorradfrühschoppen unterm Glockenturm in Wolthausen.
Etwas zögerlich durch die anhaltenden Regenschauer trafen die Biker mit ihren Maschinen ein. Gegen 11.00 Uhr verzogen sich die Wolken und mit den ersten Sonnenstrahlen wurde dann der Bikergottesdienst unterm Birkenkreuz mit Pastor Riemann begonnen.
"Heute hier, morgen dort" von Hannes Wader, "we shall overcome", früher unter anderem von Joan Baez gesungen und "Komm Herr segne uns" aus dem Gesangbuch wurden als Lieder gesungen. Mit Herrn Thäsler (Gitarre) und Herrn Treviranus (Posaune) war eine musikalische Verstärkung vor Ort.
Alle anwesenden Gäste und Einwohner nahmen nach dem Einläuten mit der Dorfglocke an dem Gottesdienst aufmerksam teil. Der Pressesprecher der Bikerfreunde Wolthausen, Christian Peters, erläuterte den Kollektenzweck für die Veränderung und Überholung des Glockenturms.
Für die Bikerfreunde schloß sich eine Ausfahrt an, nachmittags war Wolthausen wieder Treffpunkt bei Kaffee und Kuchen.
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16. Juni 2002
Am Sonntag, 16.6.2002, wurde in einem feierlichen Gottesdienst in der Gemeinde Winsen (Aller) nach 18-jähriger Tätigkeit P.Hermes verabschiedet.
Posaunenchor und Flötenkreis wirkten im Gottesdienst mit, der Superintendent Dirk Hölterhoff übermittelte Grüße des Kirchenkreises, der Bienenkorb bereitete liebevoll Essen und Trinken im Haus der Kirche vor. Nach dem Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, Gerhard Fricke, ergriffen Herr Bürgermeister Hemme, Herr Kleinke als Geschäftsführer der Sozial- und Diakoniestation Winsen, Frau Anneliese Lindhorst als einsatzleitende Schwester, Pater Tenerowicz aus Hambühren, Frau Zeipert vom Posaunenchor, Maria Heisterberg vom Flötenkreis, der Vater von Herrn Hermes und Pastor Bock aus der Nachbargemeinde Wietze das Wort.
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14. Juni 2002
Am 14.Juni wurde der Spielplatz des Johannes-Kindergartens offiziell eingeweiht.
Kirchenvorsteherin Patricia Schömburg, Mutter zweier Töchter, die in den hiesigen Spielkreis und Kindergarten gingen, schrieb uns dazu:
"Danke möchte ich gern sagen. Für einen sehr gelungenen Nachmittag- und frühen Abend auf dem neugestalteten Spielplatzgelände am Johannes Kindergarten. Wir waren alle eingeladen zu Kuchen , Pudding und allem was gut schmeckt.
Und natürlich, um nochmal " Danke- Sagen" zu können- z.B. sagten Frau Martin Scheer und Frau Meyer ihren Eltern und allen Helfern Danke. Die Kinder sagten Danke mit einem kleinen Theater-Stückchen und schönen Liedern. Pastor Riemann bedankte sich bei allen... und besonders bei Frau Martin Scheer und Frau Meyer mit einem Gutschein mit "Erholungswert", als Träger der Einrichtung hat die Kirche den Eltern als kleines Dankeschön die Grillagen und das Bier spendiert.
Bürgermeister W. Hemme war ebenso an der Reihe und bedankte sich für die sehr gelungene Umsetzung der "Gemeindegelder". Auch den Elternsprechern Susanne Käbel und Hannah Wirth wurde nochmal von "ihren" Eltern gedankt für ihren Einsatz......
Aber das war nicht alles , jedenfalls nicht für mich. Mich hat die angenehme Atmosphäre auf dem Gelände begeistert, die vielen spielenden Kinder, Eltern von früher zu treffen, und mich dort verwöhnen zu lassen von allem, was die Eltern dort mitgebracht hatten, zum Abend noch zu grillen und ein Glas Wein genießen zu können, auf den Bänken unter den Bäumen. Ein gelungenes Fest: DANKE SCHÖN."

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9. Mai 2002
Das Wetter meinte es gut - und so war der Gottesdienst in Stedden, mit Blick auf das Feld und die Oldauer Schleuse, wieder ein lohnenswertes Ziel der benachbarten Kirchengemeinden Oldau/Ovelgönne und Winsen.
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26.April - 4.Mai 2002
Wohlbehalten und mit vielen Reiseeindrücken versehen kamen 48 Gemeindemitglieder (drei kamen aus Wietze und Oldau/Ovelgönne) zusammen mit P. Riemann von der diesjährigen Seniorenfahrt zurück.

Straßburg und Freiburg standen auf dem Programm, die Besichtigung alter Kirchen (Sulzburg, Ottmarsheim) und der modernen Kirche in Ronchamp (1956-Le Corbusier), eine Weinprobe im Kaiserstuhl, eine Fahrt ins Elsaß, ein Ausflug in den Schwarzwald ebenso wie ein eindrucksvoller, musikalischer Gottesdienst in Freiburg und das Erleben täglicher Andachten im Quartier in Kirchzarten.
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26./27. April 2002
Der Kindergarten Winsen hat ein weiteres Projekt tatsächlich fast geschafft.

Ein naturbelassener Erlebnisspielplatz war das Ziel. Baumkronen als Klettergerüst, Zweige, Äste und Holzreste als Spielmaterial, eine Hügellandschaft als Spielepark - den Kindern wird phantasievoll eine Menge "geboten".

Viele Eltern halfen, viele Eltern waren mit dabei, als der Spielplatz neben dem Kindergarten ein neues Gesicht bekam. Konzeption und Logistik wurden von der Holunderschule aus Ilsede "geliefert" - für die Durchführung engagierten sich viele.

"Ich habe noch nie so viele zupackende Menschen um das Haus der Kirche herum gesehen wie an diesem Wochenende!" so der überraschte Ausruf eines Teilnehmers.
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17. April 2002
Zum zweiten Mal spielte das Orchester des Bundesgrenzschutzes in der Winser Kirche.

Die Kirche war voll besetzt, das Orchester zeigte sein umfassendes Können und wurde dafür mit nachhaltigem Applaus belohnt.

Die Veranstalter vom Kindergarten freuten sich über eine Einnahme von knapp 940 Euro.
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3. April 2002
Heute fand in der St. Johannes-Kirche ein Dankgottesdienst zum 40jährigen Bestehen der Dorfhelferinnenstation Winsen/Aller statt.

Die Dorfhelferinnenstation wurde am 03. April 1962 gegründet und ist damit eine der vielen Stationen des Evangelischen Dorfhelferinnenwerkes in Niedersachsen.

Im Anschluss an die Andacht mit Pastor Hermes wurde der 40. Geburtstag der Dorfhelferinnenstation im Vorraum der Kirche mit einem kleinen Empfang gefeiert. (Foto)
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Februar 2002
Die Solaranlage ist angeschlossen!

Seit 2 Wochen ziert sie das Dach der Sozial-und Diakoniestation und speißt Strom in das öffentliche Stromnetz. In Kürze wird über Energieleistung und Stromspeisung eine digitale Anzeige vor Ort informieren.
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19.Januar 2002
"Unterricht" ganz anderer Art konnte eine Gruppe Konfirmanden aus dem Pfarrbezirk von Pastor Riemann erleben.

Zusammen mit unserer Diakonin besuchte diese Gruppe die Heilsarmee und die Kirchengemeinde St.Georg in Hamburg. Das klingt auf den ersten Blick wenig spektakulär.

Es ergab sich aber auf den zweiten Blick ein spannender Einblick: in die Lebensgeschichte von Olivier, wie er als Schweizer zur Hamburger Heilsarmee kam, in die Kleiderkammern, Nachtlager und Suppenküchen, in die soziale Arbeit mitten auf der Reeperbahn. Aus dem Bekenntnis zu Jesus heraus für die Nächsten da sein: die Heilsarmee gehört zum Stadtteil St.Pauli längst dazu!

St.Georg heißt die Hauptkirche hinter dem Hauptbahnhof. Drogenviertel und sozialer Brennpunkt, hoher Ausländeranteil und Probleme durch AIDS sind der Kirchengemeinde ständige Herausforderungen.

Einmal im Monat feiert die Gemeinde einen Aids-Gottesdienst, zu dem 200 bis 300 TeilnehmerInnen die Kirche füllen, auf dem Steinpflaster vor der Kirche erinnern eingravierte Namen an die Aids-Verstorbenen aus den letzten Jahren.

Mit den Islamgemeinschaften gibt es regelmäßige Kontakte, nach dem 11.September beteten die Pastoren der Gemeinde zusammen mit dem Iman. Auch hier ein interessanter Einblick auf den zweiten Blick.

Schade, dass nur wenige Konfirmanden mitfuhren.
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